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Zeit zum bloggen

Freitag, 15. Oktober – Zeit zum bloggen fehlt mir im Moment ein wenig. Beruflich habe ich seit 1. September einen neuen Job bei meinem alten Arbeitgeber und so sind andere Dinge im Moment wichtiger. Da aber Wochenende ist und ich einiges an Material habe, werden einige Posts folgen. Stay tuned 🙂

Dösbaddel

Tja, irgendwie habe ich es verpennt den letzten Artikel auch zu publizieren. Das habe ich jetzt nachgeholt…

Männer im Baumarkt

Unser Haus – Ansichten

Für die Planung des Eigenheims sind viele Vorbereitungen und Überlegungen notwendig. Unser Grundstück ist von Häusern mit vollwertigen Obergeschoß umgeben (im Bebauungsplan steht also 2+D, zwei Vollgeschosse plus Dach). Von daher macht es aus unserer Sicht keinen Sinn ein Haus mit Ergeschoß und Dachgeschoss (was 1+D entsprechen würde) zu bauen.

Deshalb zwei Vollgeschosse und Dach… Die Grundfläche kann dadurch etwas kleiner Ausfallen. Insgesamt kommen wir aber 160m2 Wohnfläche…

Ansicht Norden und Süden

Ansicht Norden und Süden

Ansicht Ost und West

Ansicht Ost und West

Berechnung ENEV2009 und Energieausweiss

Gerade haben wir mal unser Haus durchgerechnet (nicht zum ersten mal). So langsam geht es ja in einen finalen Stand über und jetzt verfestigen sich auch die Ergebnisse.

Damit kann man denke ich zufrieden sein…

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Post vom Landratsamt

Soeben habe ich aus unseren Briefkasten einen Brief vom Landratsamt gefischt:

„die Unterlagen zu Ihrem Bauvorhaben sind am xx.xx.xxxx bei uns eingegangen und wurden unter dem o.a. Aktenzeichen registriert.
Ihr Bauvorhaben wurde von der zuständigen Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung im Genehmigungsfreistellungsverfahren (Art. 58 BayBO) behandelt. Eines Baugenehmigungsbescheides bedarf es somit nicht mehr. Wir möchten Sie jedoch darauf hinweisen, dass das Landratsamt als zuständige Bauaufsichtsbehörde bei entsprechender Veranlassung Baukontrollen durchführen wird.“

Jetzt kann es eigentlich los gehen. Einige Firmen müssen noch ‚klargemacht‘ werden, aber demnächst werden wir mit dem Bau unseres Eigenheims beginnen!

Unser Haus – das Grundstück

Bereits Mitte 2008 haben wir konkret mit dem Gedanken gespielt uns ein Eigenheim zu leisten. Die erste Voraussetzung für ein Eigenheim, ist neben einer Finanzierung, das Grundstück.

Schon hier sollte man sich überlegen was man möchte. Vom Wohnen auf dem Land träumen viele.

Die Vorteile die wir hier sehen…

  • (zumeist) günstige Preise.
  • Ruhig – wobei man hier natürlich aufpassen muss. Landwirtschaftlicher Lärm ist nicht zu unterschätzen.
  • Lebensqualität
  • Kinderfreundlich

Die Nachteile

  • Oft werden die günstigen Preise durch erheblich größere Grundstücksflächen ‚aufgefressen‘. Wenn der Quadratmeter auf dem Land vielleicht nur die Hälfte kostet, das Grundstück aber doppelt so gross ist, hat man keinen Vorteil bei der Finanzierung.
  • Weite Wege. Egal ob zur Arbeitsstätte, in die Schule oder zum Einkaufen. Meist ist mit längere Fahrzeiten zu rechnen. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist oft schlecht. In unserem Fall wären wir definitiv auf zwei Autos angewiesen. Was erhebliche Kosten mit sich bringt. Diese Kosten sollte man in seine Überlegungen bezüglich der Finanzierung mit einrechnen.
  • Eventuelle Geruchsbelästigung. Wir hatten uns ein Grundstück angesehen das relativ nahe an einem Reiterhof gelegen war. Für mich, mit einer Pferde-Allergie, wäre dieses Grundstück sicherlich nicht optimal gewesen.

Das Grundsrück in der Stadt

Die Vorteile

  • Die Entwicklung des Grundstückwerts ist wahrscheinlich stabiler und lässt sich leichter voraussagen.
  • Kurze Wege. Vieles kann zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit dem öffentlichen Nahverkehr erledigt werden.
  • Lebensqualität. Viele schätzen das kulturelle Angebot einer Stadt.

Die Nachteile

  • Hohe Kosten. Keine Frage… Grundstücke in einer grösseren Stadt kosten viel Geld. Unter Umsänden sehr viel mehr als ein vergleichbares auf dem Land.
  • Kleinere Grndstücke. Durch die hohen Preise pro Quadratmeter werden die Grundstücke kleiner. Was den Nachteil hat das unter Umständen der Nachbar einem ‚auf den Teller‘ schauen kann. Nicht jeder mag das!
  • Liebt man den freien Blick auf eine schöne Landschaft… den wird es im städtischen Bereich eher selten geben.
  • Kinder die in der Stadt aufwachsen sollten den Bezug zur Natur nicht verlieren.

Wir wohnen im Moment in einer kleinen Stadt und haben beide einen relativ weiten Weg zu unseren Arbeitsstätten (rund 25km und 45km). Für uns war ein Ziel diese Wegekosten zu verringern. Damit kam nur das nähere Stadtgebiet von Nürnberg oder Erlangen in Frage.

Nach längere Zeit des Suchens haben wir in einem kleinen Vorort von Erlangen ein winziges Neubaugebiet gefunden. Ein ehemaliger Bauernhof wurde aufgelöst und in ein Baugebiet umgewandelt. Die wenigen Grundstücke (sechs Stück) waren schnell weg. Wir hatten Glück…

Vor dem Grundstückskauf ist eine Baugrundbeurteilung umbedingt zu empfehlen. Damit man später nicht böse Überraschungen erlebt. Es werden zwei Rammkernbohrungen vorgenommen. In unserem Fall ist der Untergrund nahezu perfekt (kein Grundwasser, sandiger Boden). Das Geld das man hier investiert ist mit Sicherheit gut angelegt.

Die Nähe nach Erlangen, eine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz und an die beiden Autobahnen A3 und A73, Kindergärten/-krippe waren für uns wichtige Punkte und sind erfüllt. Nicht weit von einem grossen Badeweiher mit kleinem Erholungsgebiet entfernt und ein riesiger Wald geben das gute Gefühl schnell ‚draussen‘ zu sein. Das vorletzte Haus in einer Sackgasse zu sein ist auch nicht zu verachten. Kein Durchgangsverkehr sorgt für Ruhe in der Nacht und für Kinder ist die Tatsache nicht sofort mitten im Strassenverkehr zu stehen, mit Sicherheit auch von Vorteil.

Die umliegenden Häuser wurde ausnahmslos zusammen mit Architekten gebaut. Was für uns auch ein wichtiger Punkt ist. Ein schönes Haus ist mit Sicherheit Geschmacksache, aber für manche eben wichtig. Was bringt einem das schöne Eigenheim, wenn die Häuser um einen wirklich hässlich sind?

Zum Nachdenken bewegte uns der Main-Donau-Kanal. In zweiter Reihe zum Kanal zu leben ist mit Sicherheit eine schöne Sache. Aber was ist mit dem Lärm der vorbei fahrenden Schiffe? Die zukünftigen Nachbarn sagten uns das man diese fast nicht hört. Auch nicht in der Nacht bei geöffneten Fenster. Und tatsächlich sind die Geräusche der Motoren ein sehr tiefes Brummen das langsam an- und wieder abschwillt. Wie wir das wahrnehmen bleibt abzuwarten, aber nach der Recherche sind wir guter Dinge…

Gerne verwiese ich auf das Buch von Thomas Drexel, Häuser für Junge Bauherren.

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Unsere Erfahrungen beim Bau unseres Eigenheims

Wilkommen auf unserem Blog. Hier wird unser Blog / Hausbautagebuch entstehen. Wir hoffen ihr könnt von unseren Erfahrungen profitieren.

Viel Spass beim lesen!